ProNRW in Bonn BLOCKIEREN /// 17. Mai. 2014

Keinen Platz, keine Stimme für Rassisten! Für ein friedliches Miteinander in unserer Stadt!

Während die Stadt Bonn, Kirchengemeinden, Initiativen und viele engagierte Bonnerinnen und Bonner die vor den Gräueln des syrischen Bürgerkriegs geflohenen Menschen Willkommen heißen, hetzen die Rassisten von Pro NRW zur Europa- und Kommunalwahl in einer Reihe von Kundgebungen „gegen Asylmissbrauch, EU-Armutseinwanderung und Überfremdung“. Am 17. Mai wollen sie um 13 Uhr eine solche Kundgebung auf dem Bonner Friedensplatz abhalten. Wir rufen dazu auf, sich ihnen unübersehbar und lautstark entgegen zu stellen.

Keinen Platz, keine Stimme für Rassisten!

„Bonn kann mehr. Armutszuwanderung, Überfremdung und Islamisierung stoppen.“ oder „Bürgermut stoppt Asylantenflut.“ und „Wut im Bauch – Lass es raus“. Mit diesen zu Gewalt gegen Flüchtlinge ermunternden Slogans wollen die Rechtsradikalen von „Pro NRW“ im Kommunalwahlkampf Stimmen fangen. Ihre Plakate hängen meist sehr hoch – Rassisten brauchen lange Leitern. Am 17. Mai will „Pro NRW“ mittags ihre Hetze bei einer Kundgebung auf dem Friedensplatz verbreiten.

Wir wollen zeigen: Bonn kann wirklich mehr! Bonn stellt sich quer gegen Nazis und Rassisten!

In Bonn gilt das friedliche Zusammenleben in Vielfalt. Hier sind wir bereit, Flüchtlinge und Migranten in Not zu unterstützen. Hier stellen wir uns rechten Hassparolen entgegen.

Der Stadtrat hat 2009 in beeindruckender Einmütigkeit die „Bonner Erklärung gegen Rassismus“ beschlossen. „Bonn ist eine Stadt, die geprägt ist von einer Vielfalt der Sprachen, Kulturen und Religionen“, heißt es darin. Und: „Wir, Bürgerinnen und Bürger in Bonn, schätzen die in unserer Stadt vorhandene Vielfalt der Menschen mit ihren Talenten und Fähigkeiten; wir wollen in einem Prozess der gegenseitigen Verständigung gemeinsam eine Stadt gestalten, die frei von Vorurteilen ist und in der ein Klima der Akzeptanz und des gegenseitigen Vertrauens herrscht. Alle Menschen in unserer Stadt sollen Wertschätzung erfahren, unabhängig von Geschlecht, Rasse, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. … Wir gehen in unserer Stadt entschieden gegen Gewalt, Diskriminierung, Ausgrenzung und Rassismus vor.“

Um Stimmen zu fangen, schürt „Pro NRW“ Ängste und Hass gegen Flüchtlinge, Migranten und Muslime. Im Bonner Stadtrat war der bisherige Vertreter von „Pro NRW“ zu Recht isoliert. Ihm soll kein weiterer folgen! Und auch im Europaparlament sind ganz andere Stimmen nötig. Die EU muss Asyl gewährleisten, Flüchtlingen Schutz bieten und sichere Zugänge für Migration öffnen. Europa, das schon viele, viel zu viele Tausend an seinen Außengrenzen sterben ließ und in immer mehr teure Abwehrtechnik investiert, muss umdenken, und das geht nicht mit Rassisten und Nazis.

Am 17. Mai auf dem Bonner Friedensplatz zeigen wir ihnen lautstark, dass wir die antiislamische, rassistische und nationalistische Hetze in Bonn nicht dulden.

Für ein friedliches Miteinander in unserer Stadt! Bonn stellt sich quer!

www.bonn-stellt-sich-quer.de

NO PASARAN // Naziaufmarsch am 18. Januar in Magdeburg VERHINDERN

Naziuffmarsch in Machdeburch – ham wa immernoch keen Bock druff!

Am 16. Januar 2014 jährt sich die Bombardierung Magdeburgs zum 69. Mal. Seit 1998 nutzen die Nazis dieses Datum um die sogenannten “Helden der deutschen Wehrmacht” und die Opfer der Bombenangriffe zu betrauern. Sie gedenken des Endes des kriegstreibenden, faschistischen Regimes und instrumentalisieren dabei das Gedenken der vielen Magdeburgerinnen und Magdeburger, die am 16.01.1945 gestorben sind oder der Trauer jener, die Angehörige, Bekannte und Freunde verloren haben.

In den letzten Jahren hat sich der Naziaufmarsch in Magdeburg zu einem der größten Aufmärsche in Deutschland entwickelt. Dank der bundesweiten Mobilisierung kamen im Jahr 2013 über 3.000 Gegendemonstrant_innen nach Magdeburg. Doch sind diese – mittlerweile alljährlichen – Naziaufmärsche nur der medienwirksame Teil des Nazi-Problems. Rassistische und neofaschistische Gewalt gehören in Sachsen-Anhalt zur harten Realität. Fast täglich wird ein Übergriff registriert. Neue und alte Nazis gehören in Magdeburg zum Stadtbild und auch politisch sind die Neofaschisten in der Landeshauptstadt überaus aktiv. Der Protest der Zivilgesellschaft gegen rechts fokussiert sich meist nur auf den Aufmarsch im Januar und blendet die gewalttätigen Übergriffe und politischen Manipulationen der Rechten in der übrigen Zeit aus. Vorkommnisse mit bundesweiter Aufmerksamkeit, sind aber typisch für die politischen Verhältnisse in Sachen-Anhalt.

Neofaschisten aus Magdeburg und Sachsen-Anhalt nehmen wichtige Positionen in den Vorständen der NPD, der JN und den sogenannten „freien Kameradschaften“ ein. Mittlerweile wird Sachsen-Anhalt von neuen und alten Nazis gar stolz als „Kaderschmiede“ betrachtet. Doch statt nach dem Bekanntwerden der rassistischen Mordserie des NSU und aus dem Totalversagen des sogenannten Verfassungsschutzes auf parlamentarischer und kommunaler Ebene Konsequenzen zu ziehen, rechte Strukturen vor Ort klar zu benennen und dagegen vorzugehen, wird weiterhin von linkem „Extremismus“ fabuliert. Hingegen wird rechte Gewalt verschwiegen, verharmlost oder komplett ignoriert, weil man ihrer nicht ohne Aufwand Herr werden kann. Denn zunächst müsste man erst einmal aufhören, sie als strukturelles Problem abzustreiten.

Magdeburg war keinesfalls nur eine zivile, deutsche Großstadt, die willkürlich von alliierten Bomberverbänden in Schutt und Asche gelegt wurde. Vielmehr ist die fast vollständige Zerstörung Magdeburgs das Ergebnis des vom nationalsozialistischen Deutschland entfesselten und rücksichtslos geführten Krieges. So war Magdeburg für das NS-Regime ein wichtiger Umschlags- und Verkehrsknotenpunkt, Standort der Rüstungsproduktion (u.a. Krupp-Gruson, Polte-Werke, Maschinenfabrik Wolf) und ein Industriestandort an dem mehrere Tausend Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen in Arbeits- und KZ-Außenlagern ausgebeutet wurden. Unzählige starben bereits in den Lagern der Polte-Werke, im Lager Diana oder auf den „Todesmärschen“. All dies wird bei der Umdeutung der Bombardierung des Stadtgebiets am 16. Januar 1945 ignoriert. Das Ausblenden der Opfer faschistischer Herrschaft in den Kriegsgebieten und aller Opfer weltweit, ist Bestandteil der rechten Rhetorik, die nur deutsche Opfer kennt, Opferzahlen fälscht und Täter nicht benennt.

Wir sahen uns mit den Ereignissen am 12.01.2013 mit einer völlig neuen Polizeistrategie konfrontiert, die es so bisher nicht gab. Das Verbot unserer Kundgebung in Cracau (Jerichower Platz) wurde durch die Polizeidirektion mit der räumlichen Nähe zur Aufmarschroute begründet und letztere dann auch im Antrag entsprechend konkretisiert. Dass die Nazis in Südost laufen werden, war erst gegen Mittag des 12. Januars verifiziert und für uns nur an der Bewegung der Polizeieinsatzkräfte abzulesen.

Unterstützt uns und kommt im Januar 2014 in unsere Stadt. Wir wollen, gemeinsam mit allen blockadewilligen Kräften von hier und überall, den Aufmarsch der Neonazis verhindern.

„Nazis blockieren – was sonst?!“

ANREISE AUS NRW

ANREISE AUS ESSE FÜR DEN 18.01.2014

Essen Hbf Sa, 18.01.14 ab 03:53 6 RE 10153 Regional-Express
Hamm(Westf) Sa, 18.01.14 an 04:40 9

Hamm(Westf) Sa, 18.01.14 ab 05:15 9 RE 10601 Regional-Express
Bielefeld Hbf Sa, 18.01.14 an 05:58 2

Bielefeld Hbf Sa, 18.01.14 ab 06:24 3A-C RE 4873 Regional-Express
Braunschweig Hbf Sa, 18.01.14 an 08:41 5

Braunschweig Hbf Sa, 18.01.14 ab 09:17 8 RB 17915 Regionalbahn
Magdeburg Hbf Sa, 18.01.14 an 10:28 6

ANREISE AUS RECKLINGHAUSEN FÜR DEN 18.01.2014

Recklinghausen Hbf Sa, 18.01.14 ab 02:54 1 RE 10246 Regional-Express
Essen Hbf Sa, 18.01.14 an 03:17

Essen Hbf Sa, 18.01.14 ab 03:53 6 RE 10153 Regional-Express
Hamm(Westf) Sa, 18.01.14 an 04:40 9

Hamm(Westf) Sa, 18.01.14 ab 05:15 9 RE 10601 Regional-Express
Bielefeld Hbf Sa, 18.01.14 an 05:58 2

Bielefeld Hbf Sa, 18.01.14 ab 06:24 3A-C RE 4873 Regional-Express
Braunschweig Hbf Sa, 18.01.14 an 08:41 5

Braunschweig Hbf Sa, 18.01.14 ab 09:17 8 RB 17915 Regionalbahn
Magdeburg Hbf

ANREISE AUS BOCHUM FÜR DEN 18.01.2014

Bochum Hbf Sa, 18.01.14 ab 00:05 5 RE 10143 Regional-Express
Hamm(Westf) Sa, 18.01.14 an 00:45 8

Hamm(Westf) Sa, 18.01.14 ab 00:53 4 ERB89999 eurobahn
Bielefeld Hbf Sa, 18.01.14 an 01:37 1

Bielefeld Hbf Sa, 18.01.14 ab 04:24 1 RE 4871 Regional-Express
Braunschweig Hbf Sa, 18.01.14 an 06:41 5

Braunschweig Hbf Sa, 18.01.14 ab 07:17 8 RB 17911 Regionalbahn
Magdeburg Hbf Sa, 18.01.14 an 08:28 6

Bei Bedarf stellen wir diese Informationen hier zur Verfügung.

Schlafplätze

Für Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten bitte mit konkreten Anfragen an info@magdeburg-nazifrei.com wenden.

Stuttgart
Abfahrt: Details später hier und hier.
Kosten: 25 €, 20 € (ermäßigt), 30 € (Soli)
Anmeldung: ZK Stuttgart
Dauer: keine Angaben
weitere Infos: Am Vorabend Warm Up ab 21 Uhr im Linken Zentrum Lilo Herrmann

Bremen
Abfahrt: 05:45 Uhr Bremen Hbf
Ankunft: gegen 10 Uhr
Kosten: keine, um Spende wird gebeten
Anmeldung: Hochschulpiraten Bremen
weitere Infos unter Antifa@hopis.de

weitere Busse gibt es aus folgenden Städten:
Bonn
Bremen/Oldenburg
Frankfurt am Main (mind. 2 Busse durch 2 Orga-Strukturen)
Kassel/Göttingen

Mehr Infos unter :

MOBI-TRACK FÜR DEN 18. JANUAR 2014

Wie jedes Jahr im Januar laufen Nazis durch Magdeburg, um der Zerstörung der Stadt von 1945 zu gedenken. Mittlerweile ist dieser sogenannte Trauermarsch mit bis zu 1300 Teilnehmern zum größten in ganz Deutschland geworden. Eine enorme Plattform für die Neonaziszene, aber auch für ihre Geschichtsverfälschung und ihre völkische Propaganda.

Durch die Unterstützung von Left Vision und den bewundernswerten Aufwand und Aktionismus der Organisatorin ist dieser Mobi-Clip entstanden. Die Idee zum Video war, dass verschiedenste Rapper Parts schreiben, um zum einen an die Todesopfer rechter Gewalt in Magdeburg zu erinnern (Bsp.: Torsten Lamprecht und Frank Böttcher) und zum anderen dazu aufzurufen, den Aufmarsch am 18.1.2014 zu verhindern. Innerhalb von zwei Tagen drehte das Team an denjenigen Orten Magdeburgs, wo Menschen durch Nazis umgebracht wurden, aber auch vor linken Einrichtungen oder in der Innenstadt.

Der Ruf nach Solidarität ist selten so wichtig gewesen wie hier und jetzt! Unterstützt uns und kommt am 18. Januar 2014 in unsere Stadt. Seid dabei! Wir wollen gemeinsam mit allen blockadewilligen Kräften von hier und überall den Aufmarsch der Neonazis verhindern!

„Seid dabei – Mobiclip Magdeburg 2014″

+ + + U P D A T E + + + Clean Your Town + + +!

+ + + U P D A T E + + +

Die NPD Sticker wurden KOMPLETT ENTFERNT!!! Heute machte sich eine kleine Hand voll junger Antifaschisten auf den Weg, und führten einen kleinen Antifaschistischen Frühjahrsputz in Recklinghausen auf der Bochumer Str. und in den Seiten Straßen durch. Wir dulden keine Art von Rassismus oder anderen Ausländerfeindlichkeiten in UNSERER STADT!

NIE WIEDER FASCHISMUS
NIE WIEDER KRIEG
KEIN MENSCH IST ILLEGAL

NPD Sticker verschandeln Recklinghausen-Süd // ES GIBT KEIN RECHT AUF NAZIPROPAGANDA


Seit dem 27.05.2013 tauchen auf der Bochumer Straße und in den Seitenstraßen NPD Sticker in Massen auf. Sie werden an Moscheen, Dönerbuden oder anderen Ausländischen Ladenlokalen, Reisebüros oder Autohändler geklebt. Auf ihnen ist zu lesen * Gute Heimreise *.

Besonders interessant ist es, dass als Wir eine Mitarbeiterin eines Ladens da drauf aufmerksam machten, dass ein NPD Sticker auf Ihrer Scheibe klebt, Wir nur zuhören bekamen * ja und?*
Trotzdem nahmen wir uns nicht die Freude daran, auch diesen Sticker an ihrem schönen Laden zu entfernen.

Wir, Antifaschistische Jugendliche aus Recklinghausen empfinden dieses als reine Provokation und dulden so was nicht. Nicht hier oder anderswo. Wir haben keinen Bock auf irgendwelche Naziplakate, Sticker oder anderen Müll. Recklinghausen hat keinen Platz für Nazis, Rassismus, Faschismus oder anderen rechten Dreck.

REIßT DIE SCHEISSE AB, ODER ÜBERKLEBT SIE!!!

+++ RECKLINGHAUSEN NAZIFREI +++

Pro NRW Kundgebung in Recklinghausen ERFOLGREICH gestört!

Am heutigen Donnerstag demonstrierte die rechtsextreme Partei Pro NRW hier in Recklinghausen. Mit einem kleinen lächerlichen Haufen von ca.15 Leuten hielten sie ihre rassistische und Ausländerfeindliche Kundgebung ab. Diese wurde aber durch massiven Protest von ca. 60-70 Gegendemonstranten gestört. Wie immer hörten sie sich nur selber zu. Die Leute, die auf der Höhe der Pro NRW Kundgebung wohnten, ließen es sich nicht nehmen, ihre Meinung gegenüber den Nazis auszusprechen. Ein sehr übertriebenes Polizeiaufgebot verhinderte leider einen näheren Protest. Was wir besonders dreist und mehr als unverschämt und einfach nur pure Polizeiwillkür fanden war, dass eine Bochumer Genossin ( aus dem Kreisvorstand der Bochumer Linkspartei ) der Ordnerdienst verweigert wurde. Als Begründung dafür nannte die Polizei, dass sie schon 2 Politische Gerichtsprozesse hatte, und es aufgrund dessen nicht möglich ist, dass sie dem Amt als Ordner nach kommen könne.

Auf Höhe unserer Kundgebung hing hinter einem hellen Einfamilienhaus eine Reichskriegsflagge, wie von der Straße aus zu sehen war. Dieses empfanden wir als reine Provokation und baten die Leiter des Polizeieinsatzes des heutigen Tages, diese doch bitte abzuhängen. Die Fahne hängt jetzt noch ( *NOCH^^ )

Im großen und ganzen verlief unsere Kundgebung friedlich, aber lautstark.

Wir möchten und auch aller herzlichste bei den Bochumer Genossinnen und Genossen bedanken, die und eine Lautsprecheranlage zur Verfügung gestellt haben.

Eines haben wir heute in Recklinghausen gezeigt, und zwar das Recklinghausen KEIN BOCK AUF NAZIS hat!!!

EGAL WO SIE AUFMARSCHIEREN UND IHRE VOLKSVERHETZENDEN UND RASSEN-FEINDLICHEN VERANSTALTUNGEN DURCHFÜHREN, WERDEN WIR ZUR STELLE SEIN!!!

KEINEN METER DEN FASCHISTEN
KEIN MENSCH IST ILLEGAL
BLEIBERECHT Ü B E R A L L ! ! ! !




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